Zdzisław Beksinski

Zdzisław Beksiński ist ein berühmter polnischer Maler, Skulpteur, Zeichner; Artist dessen Familie seit mehreren Generationen mit Sanok verbunden ist. Nicht Viele wissen, dass der Artist über 10 Jahre seines beruflichen Lebens mit Busfabrik AUTOSAN verbunden war.

Sein Urgroßvater Mateusz war einer der Gründer von Schmiede-Kesselwerkstatt, die sich dann später in die Waggons- und Busfabrik verwandelt hat. Sein Großvater Władysław war Stadtsarchitekt und hat viele Gebäude in Sanok projektiert. Sein Vater Stanisław hat in der Bauabteilung des städtischen Magistrates gearbeitet und die Mutter war Lehrerin.

Die besondere Kreativität von Zdzisław Beksiński hat intrigiert während seines Lebens und intrigiert bis heute und hat sowohl große Anhänger als auch starke Gegner. Seine Schöpfung erhebt immer verschiedene Emotionen. In seiner Jugend wurde Beksiński auf die Akademie der Künste aufgenommen aber letztendlich hat er sich für Architektur entschieden. Zdzisław Beksiński wurde Architekturabsolvent im Jahr 1952 und hat begonnen als Meister und Inspekteur zur Baukonrolle- und Überprüfung in Krakau zu arbeiten. Nach einigen Jahren ist er zurück nach Sanok und hat angefangen in Sanoker Waggonsfabrik zu arbeiten.

Innerhalb von 6 Jahren hat er 4 Busprojekte entworfen, die für damalige Zeiten sehr voran waren. Die Entwürfe waren zu modern, so dass sie von den Mitgliedern der Warschauer Transportbeurteilungskomission nicht akzeptiert worden sind. Auch folgende Entwürfe sind von der Komission abgelehnt worden und keiner wurde serienmäßig produziert.

SFW–1 (1957)(kommt von dem Namen Sanocka Fabryka Wagonów – Sanoker Waggonsfabrik)war der erste Reisebus auf dem polnischen Markt mit Motor hinten. Das Prototyp des Fahrzeuges aufgrund seines Aufbaus führte zu einer großen Sensation . Der Bus hatte große Fenster, verglasten Dachteil, kennzeichnende Lufteinlässe hinten, die die Motorkühlung verbesserten. „Der Bus mit den Flügeln” war absolut unterschiedlich von den Bussen, die damals auf den polnischen Straßen gefahren sind.

Das zweite Projekt von Zdzisław Beksiński SFA-2 (1962) war anders als sein Vorläufer; einfach, ohne überflüssige Pressungen. Der Bus war sehr hoch, gekennzeichnet von verglasten Flächen mit schrägen Fenstern und Stäben. Die Sanokaner haben den SFA-2 „Aquarium” genannt.

Der nächste Bus mit dem von Beksiński entworfenen Aufbau hieß SFA-3 (1962), 10 Meter lang, deutlich größer als die anderen in Sanok produzierten Busse. Im Projekt wurden empfohlene Änderungen von der Autorität berücksicht: man hat u.a. auf die schräge Stäbe verzichtet, die neuen Formen waren mehr abgerundet. Trotzdem auch dieses Modell wurde nicht serienmäßig produziert.

Beksiński hat noch einmal den Versuch unternommen ein Projekt zu entwerfen und hat die Form des Aufbaus von Mikrobus SFA -4 Alfa (1964) bearbeitet. Der Mikrobus SFA-4 Alfa sollte vor allem exportiert werden. Seine Konstruktion wurde akzeptiert und in Sanok wurden zur Probe 20 Stück von diesem Modell produziert. Im Unterschied zum damals in Polen produziertem Mikrobus Nysa, hat man in dem SFA-4 Alfa einen selbsttragenden Aufbau angewendet. Dank dies das Leergewicht des Fahrzeugs wurde nidriger. Ähnlich wie bei den früheren Projekten der Artist hat große Glasflächen eingesetzt. Der Dach von Alfa-Busse war weisslackiert und der Unterfensterteil war in einer anderen, dunklen Farbe. Trotz eines guten Eindrucks auf der Komission ist zur Srienproduktion nicht gekommen.

Bis heute hat sich kein von Beksiński entworfenen Prototypen bewahrt. In den Zeiten als Beksiński in AUTOSAN gearbeitet hat, viele von seinen Zeichnungen und Skizzen sind einfach im Müll gelandet. Damalige Mitarbeiter von Beksiński sagen mit einem Lächeln aber auch mit Bedauern: „Wenn wir es damals wüßten…”. Es hat sich aber das erste vom Artist entworfene Logozeichen bewahrt.

Nach den anderen Mißerfolgen in der Sanoker Busfabrik AUTOSAN hat der Artist sich entlassen und ist dann 1977 mit seiner Familie nach Warschau gezogen. Im Februar 2005 ist er in seiner Wohnung brutal ermordet worden. Es ist kaum zu glauben, dass Wert seines Lebens hat sich in ein Paar geklauten Fotoapparaten und CD’s zusammengefasst.

Nach seinem Testament sein ganzes Vermögen, zusammen mit seinen Arbeiten wurde an das Geschichte Museum in Sanok übergeben. In diesem Museum am Königsschloß in Sanok im Jahr 2012 wurde die Galerie von Zdzisław Beksiński eröffnet, wo man u.a. Fotos und Skizze der von ihm entworfenen Busses AUTOSAN sehen kann.

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