Firmengründer

Die Geschichte der Busfabrik in Sanok beginnt im Jahr 1832 im Moment der Gründung eines kleinen Kesselschmiedewerkes von den zwei Teilnehmer des Novemberaufstandes – Walenty Lipiński und Mateusz Beksiński. Beide Männer stammen aus Koprzownica in der Nähe von Sandomierz. Nach dem Scheitern des Aufstands haben sie entschieden in Sanok zu bleiben. Die zwei Männer haben einen kleinen Hof zusammen mit Wirschaftsgebäuden gekauft. In diesen Gebäuden ist eben die Werkstatt erstanden, wo man Kessel für die sich in der Gegend entwickende Brauereien und Brennereien produziert hat.

Lipiński und Beksiński wurden noch stärker mit Sanok verbunden indem sie zwei Schwestern, Honorata und Karolina, Töchter eines Beamten aus Sanok, geheiratet haben.

In kurze Zeit in der Werkstatt neben Kessel und anderen Gegendständen für täglichen Gebrauch, haben die Inhaber angefangen auch Schlosser- und Schmiedearbeiten auszuführen. Nach dem Tod von Mateusz Beksiński, Walenty Lipiński hat sich entschlossen die Werkstatt seinem, zu diesem Zeitpunkt erwachsenem und ausgebildetem Sohn Kasimir, zu übergeben. Kasimir hat begonnen die Werkstatt in ein größeres Unternehmen mit dem Bau neuer Produktionshallen und Magazinen umzuwandeln.

Anfangs hat er zusammen mit einem während des Studiums in Prag kennengelernten tschechischen Industriellem, Jan Schenk, eine Gesellschaft gegründet. Jan Schenk hat u.a. in die Fabrik moderne Maschinen eingebracht. Diese Gesellschaft hat sehr kurz existiert und nachdem Kasimir Lipiński seinen Geschäftspartner abbezahlt hat, wurde er alleiniger Betriebsinhaber.

Eben dank seinen Bemühungen hat der sich entwicklende Industirebetrieb die erste Bestellung auf 4 Güterwaggons für Krakau erhalten. Hohe Qualität der ausgeführten Waggons hat zufolge weitere, zahlreiche Bestellungen gehabt.

Um allen Bestellungen nachzukommen wurde eine Gesellschaft gegründet „ Erster Galizien Aktienverband für Waggons- und Maschinenbau”. Direktor der Gesellschaft wurde Kasimir Lipiński. Zu diesem Zeitpunkt wurden neue Grundstücke gekauft wo man Bau der neuen Fabrik angefangen hat und wo die sich immer noch heute befindet, d.h. an der Kasimir Lipiński Straße.

Der direkte Nachkomme eines der Fabrikgründer hat sein Amt als Generaldirektor niedergelegt an der Wende des 19. Und 20. Jahrhunderts im Jahr 1900.

Newsletter

If you want to receive the latest information about
our offer - enter your email address.